SuSE Linux: Versionen ab 6.0
Kernel: Version 2.2.x
iomega ditto 2GB oder einen anderen
unterstützten Floppy-Streamer unter SuSE Linux verwenden.
/usr/src/linux/Documentation/ftape.txt bzw. im
ftape-HOWTO oder auf der
ftape-Homepage.
Sie brauchen unter SuSE Linux 6.x keinen eigenen Kernel zu compilieren, die notwendigen Module sind bereits im Standardkernel vorhanden.
Nachdem Sie den Streamer eingebaut und an den Standard-Floppycontroller
angeschlossen haben, müssen nur noch die notwendigen Module ftape,
zftape und evtl. zft-compressor geladen werden.
Dies kann entweder manuell gemacht oder durch einen Eintrag in der Datei
/etc/conf.modules automatisiert werden.
root bitte
die folgenden Befehle ein:
modprobe zftape modprobe zft-compressorMit dem Befehl
lsmod können Sie überprüfen, ob die Module korrekt
geladen wurden.
/etc/conf.modules geändert werden. Fügen Sie
die folgenden drei Zeilen am Anfang dieser Datei ein:
alias char-major-27 ftape post-install ftape modprobe "-k" zftape post-install ftape modprobe "-k" zft-compressorWeiter unten findet sich noch eine Zeile, die anschließend auskommentiert werden muß, fügen Sie dazu ein Hashzeichen (
#) am Zeilenanfang
ein:
Aus der Zeile
alias char-major-27 ftapewird dann
# alias char-major-27 ftapeNach einem anschließenden Aufruf von "
depmod -a" sollten beim
nächsten Zugriff auf den Floppystreamer die Module automatisch geladen
werden.
Um mit dem Laufwerk anschließend Backups zu erstellen, können Sie das Programm
tar verwenden. Die entsprechende Syntax ist im
ftape-HOWTO beschrieben.
Beispiele:
tar cvf /dev/nqft0 /home
mt -f /dev/nqft0 rewind
cd /; tar xvf /dev/nqft0
Streamer unter Linux