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Während des Betriebs wird von Zeit zu Zeit automatisch eine Verbindung aufgebaut, ohne daß eine Benutzeraktivität stattgefunden hat.
Dies kann auch ein anderer Rechner im Netzwerk sein, wenn der ISDN-Rechner als Gateway benutzt wird.
isdnctrl verbose 3.
Das ISDN-Subsystem wird dann in /var/log/messages
protokollieren, warum eine Verbindung aufgebaut wurde.
Beispiele:
Mar 7 16:48:55 Galois kernel: OPEN: 192.168.102.11 -> 192.168.200.2 TCP, port: 1163 -> 23Erklärung: Man sieht hier, welcher Rechner (
192.168.102.11, der in diesem
Bsp. nicht der ISDN Rechner ist) zu welchem Ziel eine Verbindung
wünscht.
Weiterhin sieht man an der Portnummer (23), daß eine
telnet-Session die Verbindung initiiert hat.
Die Portnummern sind in /etc/services aufgelistet.
Mar 7 17:01:10 Galois kernel: OPEN: 192.168.102.6 -> 192.168.200.9 TCP, port: 513 -> 1023Erklärung: 513 = login
Mar 7 16:57:40 Galois kernel: OPEN: 192.168.102.22 -> 192.168.200.11 TCP, port: 1364 -> 21Erklärung: 21 = ftp
Mar 7 17:19:00 Galois kernel: OPEN: 192.168.102.11 -> 192.168.200.2 UDP, port: 1212 -> 37Erklärung: 37 = time (Es wurde
netdate gestartet)
OPEN: 194.95.192.145 -> 194.95.192.254 TCP, port: 1242 -> 110Erklärung: Es wurde Netscape gestartet, der in regelmäßgen Abständen versucht Mail über POP3 abzuholen (Port 110).
Torsten Römer (dode@muenchen.org) schreibt:
Ich habe dann unter Options | Mail & News Preferences von
Check for Mail every xx Minutes auf never umgestellt.
Das wars dann schon.
/etc/host.conf die Reihenfolge
der Suche erst auf hosts, dann auf den Nameserver gesetzt ist:
order hosts bind multi on
/etc/hosts ein.
Also: die direkte Gegenstelle, den Nameserver und die eigene IP-Nummer
(falls nicht dynamisch).
routed getartet haben, sondern mit
statischen Routen arbeiten.
Netscape und ungewollter ISDN-Verbindungsaufbau