SuSE Linux: Versionen bis einschließlich 6.3
Dieser Artikel bezieht sich auf eine ältere SuSE Linux Version.
Daher ist es möglich, dass die Informationen in diesem Artikel
nicht mehr auf dem neuesten Stand sind bzw. der Artikel nicht
mehr funktionierende Links enthält.
APM (Advanced Power Management) soll verwendet werden.
Hinweis:
Seit SuSE Linux 6.3 wird auch ein Kernel mit APM-Support
angeboten. Sie können diesen mit YaST installieren: -> Administration des
Systems -> Kernel- und Bootkonfiguration -> Boot-Kernel auswählen.
Die SuSE Linux-Standardkernel sind nicht für APM vorkonfiguriert. Dies hat seinen Grund darin, daß die Hardware bzw. die jeweiligen BIOS-Implementierungen recht unterschiedlich sind...
Wenn Sie APM einsetzen wollen, lesen Sie bitte die Dokumentation
zum Paket apmd (/usr/share/doc/packages/apmd
) sowie die einschlägigen Hilfetexte bei
der Kernel-Konfiguration. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch
die Battery-Powered
Mini-Howto (/usr/share/doc/howto/en/mini/Battery-Powered.gz)
Aktivieren Sie dann bei der Kernelkonfiguration mit make
menuconfigdie folgenden Optionen im Untermenü General setup
(Grundeinstellungen):
[*] Advanced Power Management [ ] Ignore USER SUSPEND (NEW) [*] Enable APM at boot time (NEW) [*] Do CPU IDLE calls (NEW) [*] Enable console blanking using APM (NEW) [*] Power off on shutdown (NEW) [ ] Ignore multiple suspend/standby events (NEW) [ ] Ignore multiple suspend/resume cycles (NEW) [*] RTC stores time in GMT (NEW) [ ] Allow interrupts during APM BIOS calls (NEW)
Die hier nicht aktivierten Optionen sind nur bei bestimmten
Problemen interessant und sollten im Normalfall nicht ausgewählt
werden.
Die Option RTC stores time in GMT ist
wichtig, damit nach einer Rückkehr aus dem Suspend-Modus die
Systemzeit wieder richtig gesetzt wird.
Damit Power off on
shutdown wirklich ausgeführt wird, muß der
halt-Befehl im Script /sbin/init.d/halt mit
der Option -p aufgerufen werden. Siehe dazu Automatisches Ausschalten des
Computers beim Shutdown
(http://www.suse.de/Support/sdb/poweroff_on_shutdown.html).
Bitte beachten Sie: Es ist im Rahmen des
Installationssupport nicht möglich, eine Anleitung zum
Selbstkompilieren des Kernels zu geben. Wenn der selbstkompilierte
Kernel am Ende nicht so funktioniert, wie Sie es sich vorgestellt
haben, oder wenn auf einmal bestimmte Dienste nicht mehr so laufen wie
zuvor, dann installieren Sie bitte wieder einen mitgelieferten
Standard-Kernel (vgl. SuSE
Original-Kernel wieder installieren
(http://www.suse.de/Support/sdb/bk_originalkernel.htm) ).
Bei selbstkompiliertem Kernel können wir keinen
Installationssupport mehr leisten, da die Zahl der möglichen
Fehlerquellen daurch zu groß wird.
Wenn Sie das Paket apmd installiert haben, können Sie
diesen in der Datei /etc/rc.config aktivieren. Setzen Sie
dazu START_APMD=yes.
Mit dem Kommando
apm können Sie sich den Ladezustand anzeigen lassen oder
als root den Standby- bzw. Suspend-Modus aktivieren.
Unter X Window können Sie sich den Ladezustand mit xapm
anzeigen lassen.
Laptops und Notebooks (PCMCIA) unter Linux
APM auf Acer Notebooks
SuSE Original-Kernel wieder installieren
Kernel kompilieren (sichere Methode)