openSUSE 10.2 Versionshinweise

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Die Versionshinweise werden stets weiterentwickelt. Die neuste Version kann während des Internet-Tests heruntergeladen werden oder befindet sich unter http://www.suse.com/relnotes/i386/openSUSE/10.2/RELEASE-NOTES.en.html. Wir behalten uns das Recht vor, die englischen Versionshinweise bei Bedarf jederzeit zu aktualisieren. Daher kann es vorkommen, dass die übersetzten Versionshinweise zeitweise nicht auf dem neusten Stand sind. Die Übersetzungen werden zu einem späteren Zeitpunkt aktualisiert.

Diese Versionshinweise beziehen sich auf die folgenden Bereiche:

Im Einrichtungshandbuch finden Sie Informationen zur Installation und grundlegenden Systemkonfiguration. Im Referenzhandbuch wird die Systemkonfiguration im Detail erläutert. Außerdem werden die wichtigsten Anwendungen in den GNOME- und KDE-Benutzerhandbüchern erläutert.

Allgemein
  1. Installationsmedien
  2. Verfügbarkeit von Handbüchern
  3. Adding Extra Installation Sources During Installation
  4. Neue Softwareverwaltungswerkzeuge: zypper und opensuseupdater
  5. Änderungen in Verbindung mit Firefox 2
  6. Neues wodim-Paket zum Beschreiben von optischen Datenträgern (CD-ROM und DVD)
  7. OpenSync-Synchronisations-Framework
  8. Add-On-Datenträger mit Zusatzsprachen
Aktualisieren
  1. Konfiguration des CUPS (Common UNIX Printing System)
Technisch
  1. Der Standardkernel
  2. Das neue Standard-Dateisystem: ext3
  3. Setting Up LVM with YaST
  4. SMART-Dämon für die Datenträgerüberwachung (smartd)
  5. BIOS RAID-Unterstützung während der Installation
  6. Booten mehrerer Instanzen von openSUSE auf einem System
  7. GRUB oder LILO verbleiben im MBR aus einer früheren Installation
  8. Changing Boot Loader Location
  9. X.Org-spezifische Änderungen für Entwickler
  10. Neue Energieverwaltungsoptionen
  11. Booten von Systemen mit HPET-Timerproblemen

Allgemein

Installationsmedien

openSUSE 10.2 ist auf verschiedenen Datenträgern verfügbar:

For a default installation (including the KDE or GNOME desktop) in one of the following languages, you only need CDs 1-3: Czech, German, English, Spanish, French, Italian, Japanese, Brazilian Portuguese, and Chinese.

CDs 4 and 5 contain further language packages (Polish, Danish, Hungarian, Dutch, Bokmaal, Finnish, and Khmer). Apart from even more languages, the Add-On CD also contains additional language packages for OpenOffice.org and and KOffice, spell checkers for various languages, specialized fonts, and tools for Korean and other Asian languages.

Verfügbarkeit von Handbüchern

Find the PDF versions of the manuals on the DVD in the directory docu. Find the HTML version of the manuals in the following packages on the DVDs:

Wenn Sie openSUSE von CDs installieren, wird die HTML-Version der Handbuchpakete nicht standardmäßig installiert. In diesem Fall können Sie die Pakete über Ihren FTP-Baum installieren (siehe Abschnitt über das Hinzufügen von weiteren Installationsquellen während der Installation). Nachdem Sie die Pakete installiert haben, sind die Handbücher ebenfalls in den Hilfezentren auf Ihrem Desktop verfügbar.

Adding Extra Installation Sources During Installation

After setting up the update configuration at the end of the installation, YaST offers to add the following three installation sources, also called "catalogs":

The source RPMs for "oss" are available at http://download.opensuse.org/distribution/10.2/src-oss, the source RPMs for "non-oss" are available at http://download.opensuse.org/distribution/10.2/src-non-oss.

Neue Softwareverwaltungswerkzeuge: zypper und opensuseupdater

Version 10.2 verfügt über eine Reihe neuer, einfach zu verwendender Softwareverwaltungswerkzeuge, die selbst dann eingesetzt werden können, wenn der ZENWorks-Verwaltungs-Dämon (ZMD) nicht ausgeführt wird:

Änderungen in Verbindung mit Firefox 2

Der Wechsel von Firefox Version 1.5 zu Version 2 stellt ein umfangreiches Update dar. Detaillierte Update-Informationen finden Sie in den offiziellen Versionshinweisen unter http://www.mozilla.com/en-US/firefox/2.0/releasenotes/. Achten Sie auf die folgenden Änderungen:

Neues wodim-Paket zum Beschreiben von optischen Datenträgern (CD-ROM und DVD)

Das cdrecord-Paket wurde aus der Distribution entfernt. Stattdessen kann das neue wodim-Paket zum Schreiben von Daten- oder Audio-CDs auf einem CD-Brenner, der dem Orange Book-Standard entspricht, oder zum Schreiben von DVD-Medien auf einem DVD-Brenner verwendet werden.

Alternativ können Sie auch growisofs zum Schreiben von DVDs verwenden. Die grafischen Frontends behandeln dies transparent.

OpenSync-Synchronisations-Framework

Zum Synchronisieren von mobilen Geräten wird multisync nun durch die OpenSync-Suite ersetzt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Mobilität" des Referenzhandbuchs.

Add-On-Datenträger mit Zusatzsprachen

Fügen Sie den Sprachen-Add-On-Datenträger der Liste Ihrer Installationsquellen hinzu, wenn Sie eine bessere Unterstützung für eine unserer Ergänzungssprachen wünschen. Ergänzungssprachen (Tier 2) sind all jene Sprachen, die keine Kernsprachen (Tier 1; Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch Brasilien, vereinfachtes und traditionelles Chinesisch, Japanisch und Tschechisch) darstellen. Unterstützung für die Kernsprachen ist auf dem Standard-Datenträgersatz enthalten.

Sie können auch eine bessere Unterstützung für Zusatzsprachen erreichen, indem Sie am Ende der Installation weitere Installationsquellen registrieren. Aktivieren Sie hierzu einfach den ersten Eintrag in der Liste der zu registrierenden Quellen.

Aktualisieren

Konfiguration des CUPS (Common UNIX Printing System)

Das CUPS-Update von Version 1.1 auf Version 1.2 enthält inkompatible Änderungen. Beispielsweise kann die Druckerkonfiguration aus früheren CUPS-Versionen nicht automatisch konvertiert werden. Verwenden Sie die YaST-Druckereinrichtung ("Hardware" -> "Drucker"), um das Drucksystem neu zu konfigurieren.

Verwenden Sie als Referenz die gespeicherten Konfigurationsdateien:

/etc/cups/classes.conf.rpmsave

/etc/cups/printers.conf.rpmsave

Technisch

Der Standardkernel

Das Kernel-Standardpaket enthält den Standardkernel für die Uniprozessor- und Multiprozessorsysteme. Der Kernel bietet SMP-Unterstützung und lastet Uniprozessorsysteme nur minimal aus. Ein kernel-smp-Paket ist nicht mehr vorhanden.

Das neue Standard-Dateisystem: ext3

Die YaST-Partitionierung erstellt nun mithilfe des Dateisystems ext3 standardmäßig ein neues Dateisystem und ersetzt damit reiserfs. Das Dateisystem ext3 ist für seine Rückwärtskompatibilität mit dem Dateisystem ext2 bekannt.

Die leistungsstarke Verzeichnis-Hashing-Option ist standardmäßig aktiviert. Diese Funktion verwendet Hash-B-Trees zum Auffinden lokaler Verzeichniseinträge. Dadurch, dass nicht das gesamte Verzeichnis gelesen werden muss, wird hiermit die Suche in großen Verzeichnissen beträchtlich beschleunigt. Obwohl nicht empfohlen, kann der Administrator diese Funktion deaktivieren, indem er die Option "dir_index" aus der YaST-Partitionierung entfernt.

Setting Up LVM with YaST

Experts can now rely on YaST for configuring LVM (Logical Volume Manager). Find detailed information in the Reference manual, Chapter "Advanced Disk Setup".

SMART-Dämon für die Datenträgerüberwachung (smartd)

Der SMART-Dämon für die Datenträgerüberwachung (smartd) unterstützt nun auch SATA-Festplatten ohne den Schalter "-d ata". Statusmeldungen werden über powersavenotify ausgegeben. smartd ist standardmäßig nicht aktiviert. Zur Aktivierung starten Sie den YaST-Runlevel-Editor ("System" -> "Systemdienste (Runlevel)") und aktivieren Sie den Dienst smartd.

Weitere Informationen finden Sie auf der smartd-Manpage.

BIOS RAID-Unterstützung während der Installation

BIOS RAID wird nun während der Installation unterstützt. Aktivieren Sie die Funktion im BIOS und führen Sie dann eine Standardinstallation aus.

Booten mehrerer Instanzen von openSUSE auf einem System

Wenn auf einem Computer mehrere Instanzen von openSUSE 10.2 installiert sind und die Instanz in Partition 2 über den GRUB in Partition 1 gestartet wird, sollte der Eintrag in menu.lst in Partition 1 für Partition 2 folgenden Eintrag enthalten:

kernel /boot/vmlinuz

initrd /boot/initrd

anstelle von

kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-23-default

initrd /boot/initrd-2.6.18.2-23-default

Durch diese Änderung kann der Kernel in Partition 2 nun sicher aktualisiert und das System weiterhin von Partition 1 gebootet werden.

GRUB oder LILO verbleiben im MBR aus einer früheren Installation

Wenn Sie eine ältere SUSE Linux-Installation aktualisieren, die GRUB oder LILO in den Master Boot Record (MBR) Ihrer Festplatte geschrieben hat, wird dieser nun automatisch durch einen allgemeinen MBR ersetzt, falls möglich.

Wenn GRUB oder LILO im MBR nicht zu jener Partition gehören, die Sie neu installieren, oder wenn Sie das alte Verhalten beibehalten möchten, ändern Sie die Einstellung für den Speicherort des Bootloader in YaST (System -> Bootloader -> Bootloader-Installation -> Speicherort des Bootloader). Als dauerhafte Lösung für mehrere Linux-Systeme auf einem Computer empfiehlt es sich, einen allgemeinen MBR zu verwenden, der einen Master-GRUB oder einen ähnlichen Bootselektor lädt, der in der Lage ist, die Betriebssystemlader aus den verschiedenen Partitionen nacheinander zu laden.

Changing Boot Loader Location

Changes of the boot loader location in an already installed system are not detected by YaST and the script that re-installs the boot loader code is not executed. The workaround is to change the boot loader location, then select "Other" -> "Write bootloader boot code to disk" explicitly.

X.Org-spezifische Änderungen für Entwickler

Das X.Org-System ist unter /usr installiert. Ändern Sie Ihr Programm bei Bedarf. Wenn Sie mithilfe von Verzeichnisnamen auf Schriften Bezug nehmen, z.B. XEP, finden Sie die neuen Verzeichnisse nun unter /usr/share/fonts.

Neue Energieverwaltungsoptionen

Das Suspend-Framework ist von powersaved nach pm-utils gewechselt. Durch diesen Wechsel sind nun einige Konfigurationsoptionen unter /etc/powersave/sleep veraltet. Konfigurieren Sie Suspend stattdessen unter /etc/pm/config. Weitere Informationen finden Sie unter http://en.opensuse.org/Pm-utils.

Booten von Systemen mit HPET-Timerproblemen

On some NVIDIA nForce 5 motherboards (in particular from ASUS) or others that do not support a HPET timer, proper booting might require the acpi_use_timer_override kernel option at the boot prompt.